Meine bisher größten Herausforderungen
Conny Prasser ist eine Ultraschwimmerin, die im Eiswasser und Distanzen von über 40 km schwimmt.
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Meine bisher größten Herausforderungen

cp-16-9-titel-6Die Eisschwimm-Saison liegt schon ein paar Wochen zurück und um mich war es in letzter Zeit etwas ruhiger, weswegen sich sicherlich einige Fragen, wie es jetzt bei mir weiter geht?! Aus diesem Grund möchte ich mit diesem Beitrag etwas Licht ins Dunkel bringen und Euch darüber informieren, welchen großen Herausforderungen ich mich dieses Jahr noch stellen werde…

 

Nach einer kleinen wohlverdienten Pause nach dem Gewinn des ICE CUPs stehe ich nun seit einigen Wochen schon wieder voll im Training für meine bisher zwei größten Herausforderungen in meinem Schwimmer-Leben, die von mir alles abverlangen werden. Denn extremschwimmerEnde Juni möchte ich zunächst gleich zwei Mal durch den Bodensee schwimmen. Das heißt ich will vom westlichen Ufer bei Friedrichshafen in Deutschland starten, den See einmal durchqueren, in Romanshorn in der Schweiz für wenige Sekunden an Land gehen und die gleiche Strecke zurückschwimmen. Wenn ich das schaffe und in Friedrichshafen aus eigener Kraft wieder festen Boden unter mir spüre, wäre ich die erste Frau, die diese Doppel-Breitenquerung im Rahmen der Bodenseequerung-Events mit einer Gesamtdistanz von ca. 24 km gemeistert hat.

 

Dies soll dann aber nur die Generalprobe für mein größtes Projekt in diesem Sommer sein: die Doppel-Solo-Beltquerung.  Denn bei dieser will ich von Fehmarn aus nach Rødby in Dänemark und NonStop wieder zurück schwimmen, was bisher ebenfalls noch keine Frau vor mir geschafft hat. Lediglich der Extremschwimmer Bruno Dobelmann (von allen nur „Orca“ genannt) hat diese Strecke erfolgreich in mehr als 19 Stunden bewältigt. Mehrere andere Schwimmerinnen haben es vor mir bereits versucht, mussten aber unterwegs aus unterschiedlichen Gründen aufgeben.

 

frank Wechsel spomedis belt

Foto: Frank Wechsel

Die Schwierigkeit bei der Fehmarnbeltquerung besteht nicht nur in der schieren Distanz, die es zu bewältigen gilt (Luftlinie ca. 40 km, tatsächliche Schwimmstrecke wohl mehr als 50km), sondern das offene Meer. Denn man muss gegen starke Strömungen und hohe Wellen ankämpfen. Außerdem ist die Wasserstraße ein viel befahrener Schifffahrtsweg (ähnlich wie der Ärmelkanal), sodass ich mich zwischen den großen Containerschiffen und Fähren hindurch lotsen lassen muss. Wartezeiten von bis zu einer Stunde, wo ich dann auf der Stelle schwimmen muss, sind da durchaus üblich. Auch die Kälte des Wassers (voraussichtlich 16 – 18 Grad) macht dieses Projekt besonders schwierig, wenngleich ich Eiswasser gewohnt bin. Doch bei einer so langen Strecke wird auch das an meine Substanz gehen. Außerdem werde ich wohl zahlreichen Tierchen begegnen, die mir das Abenteuer versüßen oder eben zur Hölle machen können. Zu zuletzt werde ich u.a. auch nachts schwimmen, was ich bisher im offenen Meer noch nie gemacht habe und für mich eine neue Erfahrung sein wird, auf die ich mich nun in den kommenden Wochen  intensiv vorbereiten muss.

 

IMG_1267-001Mein Training wird somit auf die langen Distanzen ausgerichtet sein. Darüber hinaus werde ich nach einem Schwimmtrainingslager auf Mallorca an entsprechend größeren und kleineren Wettkämpfen teilnehmen werde. So werde ich wie jedes Jahr als Staffelschwimmerin bei der Triathlon-Langdistanz über 3,8 km beim Schlosstriathlon  in Moritzburg und bei der Challenge-Roth am Start sein. Außerdem freue ich mich schon ganz besonders auf den landschaftlich nicht zu übertreffenden Hallstättersee Schwimm Marathon, denn dieses Jahr darf man dort zum ersten Mal offiziell ohne Neopren schwimmen, was für mich persönlich ein großes Glück ist. Doch im wesentlichen werde ich viele Stunden allein in meinem Pool und in heimischen Gewässern trainieren und hoffe, damit genug Kraft und Ausdauer sowie mentale Stärke aufbauen zu können, um die mir selbst auferlegten Herausforderungen bestehen zu könne.

 

Es wird also eine spannende Zeit für mich, in der ich viele neue Erfahrungen machen muss und wo ich heute noch nicht weiß, wie diese letztendlich ausgehen wird. Deshalb drückt mir die Daumen, dass ich gut durch meine Trainingseinheiten und Vorbereitungswettkämpfe komme, über die ich Euch auf meiner Facebookseite auf dem Laufenden halten werde! 🙂

 

Eure Conny

 

 

P.S. Falls mich jemand von Euch bei meinen Projekten unterstützen möchte oder jemanden kennt, der jemanden kennt, dann gebt mir einfach über mein Kontaktformular bescheid, denn ich suche aktuell noch Partner und Sponsoren, da die finanziellen Aufwendungen für meine Projekte, bei denen man zum Beispiel ein Begleitboot benötigt, nicht unerheblich sind. Als Gegenleistung biete ich viel positives Engagement und, wenn ich meine Herausforderungen bestehen sollte, „ein bisschen“ Publicity! 😉

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